Am Montag, dem 08.06.2026, war es wieder soweit. Zehn Schüler/innen aus Dobrodzień, einer oberschlesischen Kleinstadt in Polen, kamen mit ihren Lehrerinnen in Bruchsal an. Nach einem kurzen Kennenlernen und einer Willkommensrede von Herrn Kußmann ging es für die Jugendlichen mit ihren Austauschschülerinnen nach Hause. Dort hatten sie Zeit, sich von der langen Busfahrt zu erholen, bis es am nächsten Tag für alle zurück in die Schule ging.

Nach einem Einblick in verschiedene Unterrichtsfächer waren wir alle zusammen in der Stadt und im Schlossmuseum unterwegs. Dort erhielten wir eine Führung im Musikautomatenmuseum. Um einige Funfacts reicher machten wir uns danach auf den Weg nach Hause, um uns für unseren Ausflug nach Heidelberg zu erholen, der am nächsten Tag anstand.
Von der Innenstadt aus fuhren wir mit dem Schiff nach Neckarsteinach, wobei wir picknickten und die Landschaft am Ufer bestaunten. Anschließend besichtigten wir trotz Nieselregens eine der fünf Burgen, von der aus man eine tolle Aussicht auf die Gegend hatte, bevor es mit der Bahn zurück in die Heidelberger Innenstadt ging. Dort hatten wir einige Stunden Freizeit, die ausgiebig zum Shoppen genutzt wurden. Abends gab es Flammkuchen für alle.
Am Donnerstag trafen wir uns mehr oder weniger ausgeruht für ein Projekt im Rahmen von Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Schule. Gemeinsam verbrachten wir einen interessanten Vormittag, besonders die Kooperationsspiele zwischendurch machten uns viel Spaß. Nach der Schule trafen sich einige Schüler/innen, um einen wichtigen Teil deutschen Kulturguts kennenzulernen, den Döner. Dieser sorgte sowohl auf polnischer als auch auf deutscher Seite für Begeisterung.

An unserem letzten gemeinsamen Tag in der Schule machten wir einen Ausflug ins Z-Lab, eine Einrichtung, die Kindern und Jugendlichen Naturwissenschaften auf eine praktische Art und Weise vermittelt. Nach einer Führung durften wir selbst aktiv werden und programmierten unsere eigenen Roboter. Gegen Abend ging es für uns schließlich nach Mingolsheim zum gemeinsamen Abschlussessen.
Samstags stand unser letzter Programmpunkt an: Bogenschießen. Bei strahlendem Sonnenschein zeigten uns Michael und Uwe, worauf es bei dieser Sportart ankommt. Dabei hatten wir alle viel Spaß. Anschließend picknickten wir bei der nahegelegenen Grillhütte. Diejenigen von uns, die nach dieser anstrengenden Woche noch Energie übrighatten, trafen sich nachmittags am See, um die gemeinsame Zeit entspannt ausklingen zu lassen.
Am Sonntag war unsere gemeinsame Zeit dann leider doch schon zu Ende. Teils unter Tränen verabschiedeten wir unsere neuen Freunde, die nun die Heimfahrt antraten. Doch nicht für alle war es ein Abschied auf unbegrenzte Zeit: Nächstes Jahr geht es für einen Teil der deutschen Schülerinnen zum Gegenbesuch nach Dobrodzień, die Vorfreude darauf ist schon jetzt groß.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Lehrer/innen, Herrn Maisch, Frau Franke und Frau Kraft sowie den beiden Beatas, ohne deren Engagement und Herzblut ein solches Projekt nicht möglich wäre und sagen:
Cześć i do zobaczenia!
Lisa Adler