Mission Stratosphäre: Physik live

Käthe kann Weltall!

KaetheKannWeltall720

36 Kilometer Flughöhe, mehr als 80 Kilometer Flugdistanz und Fallgeschwindigkeiten von bis zu 500 km/h – dies sind die Eckdaten des Wetterballon-Fluges vom 16. April. Das Projekt verdeutlicht, wie spannend physikalische Anwendungen in der Praxis sein können. Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Seminarkurses der J1 unter der Leitung von Christian Kunz wurde ein Aufstieg bis an den Rand des Weltraums realisiert. Das Vorhaben entstand in enger Zusammenarbeit mit Thorsten Traub vom Landesmedienzentrum.

Was als ruhiger Start in Bruchsal begann, entwickelte sich zu einer physikalischen Rekordjagd. Der Ballon erreichte eine beeindruckende Höhe von 36 Kilometern. Aufgrund des dort herrschenden geringen Außendrucks dehnte sich die Ballonhülle so weit aus, bis sie schließlich kontrolliert platzte. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 500 km/h trat die Messbox daraufhin den Rückflug an, bevor sie in dichteren Luftschichten durch einen Fallschirm sicher abgebremst wurde. Nach über drei Stunden Flugzeit konnte die Sonde in der Nähe von Schwäbisch Hall, rund 80 Kilometer vom Startpunkt entfernt, erfolgreich geborgen werden.

Während die Projektgruppe aktuell mit der Auswertung der gesammelten Messdaten beschäftigt ist, bietet das beigefügte Videomaterial (das man sich über die Startseite ansehen kann) die Möglichkeit, die Reise visuell nachzuvollziehen. Das Video dokumentiert den Start sowie die Aufnahmen der Erdkrümmung aus der Stratosphäre.

AERO-KKS Team

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