KÄTHE-KOLLWITZ-SCHULE BRUCHSAL

Interaktionsspiele in der Sporthalle

Interaktions- und Konzentrationsübungen
im PP-Unterricht

Das Profilfach Pädagogik/ Psychologie
im sozialwissenschaftlichen Gymnasium

"Gebt mir ein Dutzend gesunder, wohlgebildeter Kinder und meine eigene Umwelt, in der ich sie erziehe, und ich garantiere, dass ich jedes nach dem Zufall auswähle und es zu einem Spezialisten in irgendeinem Beruf erziehe, zum Arzt, Richter, Künstler, Kaufmann oder Bettler und Dieb, ohne Rücksicht auf seine Begabungen, Neigungen, Fähigkeiten, Anlagen und die Herkunft seiner Vorfahren."

John B. Watson, 1930

Stimmt das wirklich?
Um solche und ähnliche Fragen geht es in der Oberstufe des sozialwissenschaftlichen Gymnasiums.

„Charakteristisch für das Profilfach Pädagogik / Psychologie (PP) ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit pädagogischen, psychologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, die mit Hilfe empirischer, statistischer und geisteswissenschaftlicher Methoden analysiert werden. Es werden nicht nur die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit beschrieben, ausgewertet und reflektiert, sondern zugleich werden auch die Methoden selbst Gegenstand des Unterrichts in der Eingangsklasse und in den Jahrgangsstufen 1 und 2.“ (Lehrplan PP, S.2)

Das Profilfach Pädagogik / Psychologie wird in 6 Stunden / Woche über drei Jahre unterrichtet.

In der Eingangsklasse wird die Basis für wissenschaftliches Arbeiten gelegt. Zentrale Themen der beiden Disziplinen Pädagogik und Psychologie werden behandelt, mit dem Ziel, die Grundlagen für ein vernetztes Fachwissen zu schaffen.

Im Einzelnen gehören dazu z.B. Themen wie:

  • anthropologische Grundlagen
  • Wahrnehmung und Beobachtung
  • Gedächtnis, Denken, Intelligenz
  • Emotion und Motivation

In den Jahrgangsstufen 1 und 2 werden ausgewählte Themenbereiche der Pädagogik und Psychologie behandelt, mit der Zielsetzung wissenschaftspropädeutisches wie auch handlungsorientiertes Lernen zu realisieren.

Einzelne Themen sind z.B.:

  • Richtungen der Psychologie, z.B. Psychoanalyse, Lerntheorien
  • Entwicklungspsychologie
  • Bildungs- und Erziehungsprozesse
  • Mensch und Gruppe
  • Kommunikation und Interaktion
  • Einstellung und Einstellungsänderung

Durch die Auseinandersetzung mit diesen Themen auf der Basis wissenschaftlicher Methoden werden Grundfertigkeiten für Studium und Beruf gelegt.
Über Projekte, Exkursionen und Hospitationen werden Kontakte zu sozialpädagogischen Handlungsfeldern hergestellt.
In Interaktionsspielen können Schüler das theoretisch Gelernte vertiefen und soziale Kompetenzen entwickeln und reflektieren.